Preisspanne: 17,49 € bis 34,49 € inkl. MwSt.
Härter für Natriumsilicat Bindemittel
– Ermöglicht Wasserglasverfahren ohne CO2-Zusatz
– Härtet 20 min nach Zugabe
– Verfügbar in Flaschen von 100 g; 500 g und 1000 g
Zur Benutzung:
Messen Sie das benötigte Sandvolumen ab und füllen Sie den Quarzsand in ein Mischgefäß.
Geben Sie als Nächstes 3–4 % der Sandmasse des Natriumsilikat-Bindemittels TZ19 hinzu. Dieses rühren Sie nun etwa 2–3 min unter, sodass es sich gleichmäßig im Sand verteilt.
Wenn Sie mit CO₂ arbeiten, formen Sie den Sand anschließend in die gewünschte Form und stechen optional kleine, dünne Löcher in den Sand. Diese erleichtern die CO₂-Aufnahme und sorgen für eine bessere Durchhärtung. Setzen Sie nun den Kern oder die Formhälfte der CO₂-Begasung aus und achten Sie darauf, dass das Gas nicht entweicht, z. B. indem Sie ein geschlossenes Gefäß mit CO₂ fluten und anschließend abdecken. CO₂ ist bei Raumtemperatur dichter als Luft. Der Härtungsprozess dauert etwa 20–30 min, je nach Dicke des Kerns auch weniger oder etwas länger.
Wenn Sie den Härter W20 zum Aushärten verwenden möchten, mischen Sie diesen nach dem Einmischen des Natriumsilikat-Bindemittels TZ19 ebenfalls in den Sand. Verwenden Sie dazu etwa 0,5–1 % Härter W20, bezogen auf die Sandmasse. Mischen Sie möglichst bereits während der Zugabe bzw. unmittelbar danach. Dies verhindert Verklumpungen und sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Härters. Das Mischen sollte ebenfalls etwa 2–3 min dauern.
Nach dem Mischen geben Sie den Sand direkt in die gewünschte, bereits vorbereitete Form, verteilen ihn gleichmäßig und drücken ihn leicht fest. Auch hier kann optional noch mit CO₂ begast werden, um optimale Festigkeiten zu erreichen; dies ist jedoch grundsätzlich nicht erforderlich. Das Aushärten dauert etwa 20–30 min, danach sollte der Kern bzw. die Formhälfte ausreichend fest sein.
Bei sehr dicken Kernen und Formen kann es sinnvoll sein, sowohl den Härter W20 als auch CO₂ zum Aushärten einzusetzen, um eine optimale Durchhärtung zu gewährleisten.
Vermeiden Sie nach dem CO₂-Begasen oder dem Einbringen in die Form nach dem Mischen mit Härter W20 weitere Formveränderungen. Diese zerstören die chemisch aufgebauten Bindungen zwischen den Sandkörnern und verringern die Festigkeit des Sandes.
Nach dem Guss und dem Entformen kann der Sand leider nicht ohne Weiteres wiederverwendet werden. Zum Entfernen der Natriumsilikat-Bindung sind thermochemische Verfahren erforderlich, die im kleinen Maßstab in der Regel nicht umsetzbar sind.
Folgende notwendige Hilfsmittel können Sie ebenfalls von uns beziehen:
Informationen zum Grundpreis:
Da es sich um Staffelpreise handelt, entspricht der Grundpreis dem Gesamtpreis zum jeweiligen Gewicht/Maß.
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